Generalsanierung der Annakirche 2021

Als eines sei­ner letz­ten Pro­jek­te hat­te Bür­ger­meis­ter Peter Han­ser die Sanie­rung der Anna­kir­che in Angriff genom­men. Uner­müd­lich kon­tak­tier­te er Per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen und bat die Mil­ser Bevöl­ke­rung um Unter­stüt­zung. Dabei konn­ten 35 000 Euro gesam­melt wer­den, und neben die­sen Spen­den ermög­lich­ten es Sub­ven­tio­nen von Lan­des­ge­dächt­nis­stif­tung, Bun­des­denk­mal­amt, Kul­tur­ab­tei­lung des Lan­des, Diö­ze­se Inns­bruck, TVB Hall sowie der Gemein­de Mils die rund 77 000 Euro teu­re Sanie­rung durch den Restau­ra­tor Micha­el Schrett­hau­ser durchzuführen.

Der Inns­bru­cker Restau­ra­tor ließ kei­nen Win­kel im Inne­ren und auch im Außen­be­reich der Kir­che aus. Nach den Arbei­ten des Restau­ra­tors wur­den die Elek­tro­ar­bei­ten durch­ge­führt, der Boden gerei­nigt, die Bestuh­lung erneu­ert und eine Alarm­an­la­ge angebracht.

Peter Hanser mit dem Restaurator SchretthauserDas Innere mit der Ölberggruppe

Der neue Pfar­rer Jörg Schlecht beschrieb im Dorf­blatt sei­ne Eindrücke:

Wahr­schein­lich gibt es nicht vie­le Pfar­rer­kol­le­gen, die sich gleich zu ihrem Amts­an­tritt auf ein frisch reno­vier­tes zwei­tes Got­tes­haus freu­en kön­nen. Somit ist unse­re Anna­kir­che durch ihre bau­li­che Erneue­rung wie­der mehr in das Zen­trum der Auf­merk­sam­keit gerückt und zugleich ein aktu­el­les Sym­bol fami­li­är geleb­ter Glau­bens- und Dorf­ge­mein­schaft gewor­den. Daher kann ich an die­ser Stel­le nur all jenen dan­ken, die sich um die Revi­ta­li­sie­rung die­ses Sakral­baus ver­dient gemacht haben, sei es den vie­len, vie­len Mil­se­rin­nen und Mil­sern durch ihre Spen­den, als auch den Pfarr­kir­chen­rä­ten um Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Peter Han­ser für die Durch­füh­rung der Reno­vie­rung, sowie den För­de­rern in Dorf, Land und Diö­ze­se. Apro­pos fami­li­är: Ich möch­te beson­ders auf die Kir­chen­pa­tro­nin hin­wei­sen, also die hl. Anna, eine in frü­he­ren Zei­ten hoch­ver­ehr­te Hei­li­ge. Ähn­lich der Got­tes­mut­ter Maria hat wohl die Müt­ter­lich­keit jener Frau, die seit dem 2. Jahr­hun­dert als die Groß­mutter Jesu bekannt ist, Men­schen ange­spro­chen. Auch wenn Anna in der Bibel selbst nicht vor­kommt, sind Hil­fe­su­chen­de in ihrer Fröm­mig­keit immer wie­der dazu bewo­gen wor­den, sich als Für­spre­che­rin an sie zu wenden.

Quel­le: Mein Mils 09–2021 (bearb. JW)

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