Förderungen (Wohnraum, Vereine) 2014

Der Gemein­de­rat hat jetzt ein­stim­mig den seit meh­re­ren Jah­ren dis­ku­tier­ten Vor­schlag für die För­de­rung der Wohn­raum­schaf­fung ange­nom­men. Und zwar gilt die För­de­rung sowohl für Woh­nun­gen als auch für die Errich­tung von Ein- und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern und für Zu- und Umbau­ten bestehen­der Objek­te. Die Vor­aus­set­zung für die Aus­zah­lung der För­de­rung an den Woh­nungs­käu­fer oder den Häu­sel­bau­er sind einer­seits die För­de­rungs­wür­dig­keit nach den Kri­te­ri­en der Wohn­bau­för­de­rung des Lan­des und ande­rer­seits die min­des­tens zehn­jäh­ri­ge Begrün­dung eines Haupt­wohn­sit­zes in Mils. Die Höhe rich­tet sich nach dem vor­ge­schrie­be­nen Erschlie­ßungs­bei­trag, davon wer­den 50 % als Prä­mie für die Wohn­raum­schaf­fung auf Antrag aus­ge­zahlt. Bei einer Eigen­tums­woh­nung durch­schnitt­li­cher Grö­ße beträgt sie ca. 1000,- Euro, für ein Eigen­heim wird sie ent­spre­chend grö­ßer aus­fal­len.

Das Sport­för­de­rungs­sys­tem der Gemein­de hat sich seit der Ein­füh­rung in der letz­ten Gemein­de­rats­pe­ri­ode  in der Pra­xis bes­tens bewährt. Einer­seits wird die Anzahl der Mit­glie­der unter 19 Jah­re bewer­tet, ande­rer­seits wird ein Teil der Trai­ner- und Ver­bands­kos­ten geför­dert. Die Ver­ei­ne müs­sen sämt­li­che Bele­ge jähr­lich vor­le­gen, die­se wer­den vom Sport­aus­schuss über­prüft und dem Gemein­de­rat wird ein ent­spre­chen­der Vor­schlag unter­brei­tet. Unter den Frak­tio­nen ist man sich einig, dass die­ses Sys­tem objek­tiv nach­voll­zieh­bar und damit auch gerecht ist und wahr­schein­lich ein Mus­ter­bei­spiel für die Sport­för­de­rung auf Gemein­de­eb­ne in Tirol dar­stellt. Auch bei der För­de­rung für die Kul­tur­ver­ei­ne wer­den ein­zel­ne Kri­te­ri­en wie Mit­glie­der­zah­len und Akti­vi­tä­ten erfasst, die Ver­an­stal­tun­gen und Vor­ha­ben der ein­zel­nen Ver­ei­ne sowie die Auf­wands­sei­te wer­den in die Bewer­tung mit­ein­be­zo­gen.  Der vom Kul­tur­re­fe­ren­ten Bgm.Stv. Tho­mas Köl­li aus­ge­ar­bei­te­te Vor­schlag wur­de vom Gemein­de­rat ein­stim­mig ange­nom­men.

Quel­le: Dorf­blatt 01_2015
Josef Wald­ner 18.1.2015

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