Eröffnung Südumfahrung Innsbruck („Sautrog“)

Am Samstag, den 28. Mai 1994, war es so weit. Die Südumfahrung Innsbruck wurde in Anwesenheit der politischen Prominenz von Bund Land und Gemeinden feierlich eröffnet

Es ist in der Tat eine gro­ße Leis­tung öster­rei­chi­scher Bau­tech­nik. In einer Bau­zeit von fünf Jah­ren wur­den die vier Bau­lo­se – Abzweig­stel­le Nord bei Mils, Inn­tal­brü­cke, Tun­nel und Abzweig­stel­le Süd bei Gär­ber­bach – fer­tig­ge­stellt. Die Bau­kos­ten für die­ses impo­san­te Bau­werk betra­gen stol­ze 2,9 Mil­li­ar­den Schil­ling, davon ent­fal­len auf den Tun­nel 1,6 Mil­li­ar­den Schil­ling. Der Tun­nel, mit einer Län­ge von 12,7 Kilo­me­tern, ver­fügt bereits über eine Abzwei­gung zum geplan­ten Bren­ner-Basis­tun­nel. Wäh­rend der Bau­zeit gab es meh­re­re Unfäl­le, zwei Men­schen sind dabei ums Leben gekom­men.

Die neue Bahn­stre­cke soll im End­aus­bau täg­lich eine Kapa­zi­tät von rund 250 – 300 Güter­zü­gen auf­neh­men.

Wir hof­fen, daß die­se neue Bahn­stre­cke dem Woh­le der Men­schen die­ses Lan­des dient.

Es wird nun an der Gemein­de Mils lie­gen, von der HL-AG durch Lärm­mes­sun­gen den Beweis ein­zu­for­dern, daß die in den Ver­hand­lun­gen garan­tier­ten Lärm­schutz­wer­te auch zutref­fen.

kaw / Fotos: Euler/Thiele

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