Bauernhöfe Nr. 56 bis 73

H.Nr. 56 „Beim Star­ken“
H.Nr. 57 „Beim Schnee­ber­ger“
H.Nr. 58 „Schloß Schnee­burg“
H.Nr. 59 „Das alte Armen­haus“
H.Nr. 60 „Beim Stift­moar“
H.Nr. 61 „Beim Resch“
H.Nr. 62, 63 „Beim Fais­ten­ber­ger“
H.Nr. 64 „Das Schus­ter-Gütl“
H.Nr. 65 „Beim Schimml“
H.Nr. 66 „Beim Suit­ner“
H.Nr. 67 „Beim Wit­zin­ger“
H.Nr. 68 „Beim Axer“
H.Nr. 69 „Beim Kral­in­ger“
H.Nr. 70 „Beim Hölzl“
H.Nr. 71 „Beim Ant­hol­zer“
H.Nr. 72 „Beim Pin­ter“
H.Nr. 73 „Beim Nah­te­rer“

Über­sicht der Bau­ern­hö­fe [hier]

H.Nr. 56 „Beim Starken“, Schneeburgstr. 12

Das Guber­ni­um bewil­lig­te 1781 den gebe­te­nen Haus­bau bei 36 Schu­ech lang, der­lei breit und 22 hoch auf dem Angeig­ten öden Grund im Aichat usw. GH = Pfle­ge Thaur. Hal­ler hat­te bereits 1776 ein Stück Grund im Wert von 254 fl. erwor­ben. Ihm wur­de vor­ge­schrie­ben, Bau und Brenn­holz stets zu kau­fen, durf­te also kei­nen Wald erwer­ben, was typisch ist für ein Söll­haus bei der Ent­ste­hung

Besitzer

Peter Hal­ler kommt von H.Nr. 71. 1799 Maria Hal­ler, Toch­ter, Wit­we Kern E. — 1839 Karl Hasl­wan­ter, Zieh­sohn E. — 1863 sei­ne Kin­der gemein­sam Ü. — 1868 Alo­is Kog­ler K. — 1874 Josef Kog­ler, Sohn E. — 1885 Johann Hil­ber K. — 1890 Roman Kreuz K. — 1892 Georg Heiß K. — 1896 Fir­ma Greil zu Inns­bruck — 1901 Andrä Zach und sei­ne Gat­tin Maria geb. Mair gemein­sam K.

  • 1905 Alo­is Fel­der, der die Schmie­de ein­rich­te­te (Fel­der-Schmie­de)
  • 1921 Ger­traud Fel­der, Wit­we und ihre zwei min­der­jäh­ri­gen Kin­der gemein­sam E.
  • 1937 Johann Fel­der, Sohn Ü.
  • 1947 Maria Fel­der, Wit­we und ihre zwei min­der­jäh­ri­gen Kin­der gemein­sam E.
  • 1967 Johann Fel­der AE. Das Haus wur­de mehr­mals umge­baut, die Schmie­de auf­ge­löst.
H.Nr. 56 "Beim Starken", Schneeburgstr. 12
H.Nr. 56 „Beim Star­ken“, Schnee­burg­str. 12

H.Nr. 57 „Beim Schneeberger“, Schlossweg 2

Öko­no­mie­ge­bäu­de zum Schloß Schnee­burg gehö­rig mit Stal­lun­gen sowie Päch­ter­woh­nun­gen. Neu­bau nach dem Erd­be­ben von 1670, BP. 44. Ein klei­nes Haus süd­lich des Schlos­ses ist nach­weis­bar. Heu­te nennt sich der Hof Schnee­burg­hof, war­um die­ser Kunst­na­me?

H.Nr. 57 "Beim Schneeberger", Schlossweg 2
H.Nr. 57 „Beim Schnee­ber­ger“, Schloss­weg 2

H.Nr. 58 „Die Schneeburg“, Schneeburgstr. 8

  • Anna Sin­ger zu Salt­aus bringt ihrem Gat­ten Lud­wig Schnee­ber­ger Salt­aus mit in die Ehe.
  • 1537 nach dem Tod von Sig­mund Kripp ist Hele­na Kripp, Gat­tin des Hans Schnee­ber­ger, unter den Erben.
  • 1538 König Fer­di­nand I. belehn­te Paul Kripp mit der Fes­te Brunn­berg (wie schon sei­nen Vater Sig­mund). Erhard Hal­ler von Mils ver­kauf­te dem Paul Kripp zu Brunn­berg sein Haus samt Hof­statt und Gar­ten in Mils auf dem Aichat um 30 Mark B.
  • 1 Oswald Kern und Mar­tin Schaf­fer, 2 Mar­tin Schö­berl, 3 Aichat, 4 Georg Hal­ler. GH=Pfarrkirche Mils.
  • 1539 Matheus Plosch von Schwaz und sei­ne Gat­tin Katha­ri­na Wuest ver­kauf­ten um 12 Gul­den rh. dem Hans Schnee­ber­ger von Salt­aus, Pfann­hausamt­mann in Hall, Sohn des Lud­wig Schnee­ber­ger und sei­ner Gat­tin Hele­na Kripp eine Zins­gül­te von 2 lb.
  • 1548 nach dem Able­ben der Eva Kripp, Gat­tin des Mar­tin Zott von Gas­tein war Hele­na Kripp, Gat­tin des Hans Schnee­ber­ger unter den Erben.
  • 1553 Hans Schnee­ber­ger von Salt­aus und Paul Kripp von Brunn­berg, bei­de Pfann­hausamt­män­ner tra­ten als Kura­to­ren des Frau­en­klos­ters bei der Sal­va­tor­kir­che in Hall auf.
  • 1555 Ruprecht, Sohn des Hans Schnee­ber­ger von Salt­aus, hei­ra­te­te in zwei­ter Ehe Sara Rie­se von Kös­ten­berg und kauf­te meh­re­re Stü­cke Grund in Mils. Er ist mehr­mals unter den Zeu­gen bei Hand­lun­gen zu fin­den.
  • 1581 Ruprecht erhielt von EH. Fer­di­nand II. die Erlaub­nis, sei­nen Ansitz zu des Lan­des Schutz und Trutz zu befes­ti­gen und ihn Schnee­burg zu nen­nen.
  • 1584 Ruprecht starb ohne leib­li­che Erben, das Schloss in Mils erb­te sei­ne Schwes­ter Ursu­la, Gat­tin des Georg Payr von Alten­burg und Cal­dif. Es ging wei­ter an Hans Schweigl, Sohn des Georg Schweigl und der Mar­ga­re­tha von Schnee­burg, dann an Hie­roni­mus von Köst­lan, Sohn der Anna von Schnee­burg und Mel­chi­or von Köst­lan.
  • 1591 Hie­roni­mus von Köst­lan ver­kauf­te um 4675 fl. 47 kr. sei­nem Vet­ter Paul Kripp, Pfann­hausamts­rat das gemau­er­te Haus (Schloß) samt Hof­statt, Früh- und Baum­gar­ten und Vogel­hüt­te, sowie das Bau­haus (Schnee­ber­ger) mit Sta­del, Back­ofen, Bad­stu­be in Mils, alles mit Zaun umge­ben.
  • 1 Mar­tin Brand­stet­ter, 2 Bern­hard Hue­ber, 3 Gemein­de, 4 Mar­tin Brand­stet­ter, sowie alle dazu gehö­ri­gen Grund­stü­cke (u.a. neu­em Feld, Aichat), Holz­tei­le ein Drit­tel des gro­ßen und klei­nen Zeh­ents von Vol­ders und eine Rei­he von Zins­gül­ten.
  • 1592/93 Paul Kripp kauf­te wei­ter­hin Grund­stü­cke in Mils u.a. ein vier Kam­mer­land gro­ßes im neu­en Ein­fang GH=Pflege Thaur, sowie das gro­ße Kripp­sche Haus in der Her­ren­gas­se in Hall, das im Osten an das Haus von Lud­wig von Schnee­burg grenzt.
  • 1597 Paul Kripp ver­kauf­te um 045 fl. sei­nem Vet­ter Lud­wig von Schnee­burg Schloß und Bau­haus und alles Zube­hör­de wie oben beschrie­ben, auch alle sons­ti­gen Ein­künf­te (Zehent, Zins­gül­ten). Wei­te­re Geschäf­te wur­den zwi­schen den Vet­tern abge­schlos­sen und zwi­schen 1600 und 1610 ver­rech­net.
  • 1611 kauf­te Lud­wig von Schnee­burg die obe­re Müh­le in Absam-Aichat von Mel­chi­or Guetmann. Hans Diet­rich und Hans Wolf­gang schie­ben sich seit 1628 immer mehr in den Vor­der­grund, sie sind Enkel des Ruprecht und Söh­ne des Lud­wig.
  • 1633 die bei­den ver­grö­ßer­ten das Schloß durch den nörd­li­chen Zubau (unten Wein­kel­ler, oben gro­ßer Saal) mit zwei Erkern, der öst­li­che wur­de als Haus­ka­pel­le erst 1693 ein­ge­rich­tet.
  • 1643 wei­te­rer Aus­bau, Auf­bau des zwei­ten Ober­ge­schos­ses.
  • 1661 wur­de Hans Wolf­gang baro­ni­siert und 1664 in den Frei­her­ren­stand erho­ben. Sei­ne Gat­tin war Bar­ba­ra Grä­fin Traut­manns­dorf.
  • 1669 erbau­te Johann Franz von Schnee­burg, Sohn des Hans Wolf­gang, den gro­ßen Eck­turm an der Süd­ost­sei­te.
  • 1670 ereig­ne­te sich ein schwe­res Erd­be­ben, das die Öko­no­mie­ge­bäu­de beschä­dig­te, sodass sie neu erbaut wer­den muss­ten. Am Schloß wur­de das Dach und die Zin­nen beschä­digt, daher Walm­dach und Wand­schleu­dern am Haus.
  • Die Herr­schaf­ten leb­ten fast aus­schließ­lich in Süd­ti­rol, wes­halb Schloß Schnee­burg lang­sam eine Wert­min­de­rung erlitt.
  • 1758 wur­de die Wirtstaver­ne (Lorer) an Johann Straub ver­kauft.
  • 1766 wur­de das Haus mit Gar­ten süd­lich des Schlos­ses ver­kauft, eben­so die Müh­le, Grund­stü­cke und die Vogel­hüt­te.
  • 1771 starb Dr. Josef Wel­ling Frei­herr von Schnee­berg (Schnee­burg) in Höt­ting und ver­mach­te sein Schloß Lich­t­en­thurn den Schnee­bur­gern in Mils. Wäh­rend der Fran­zo­sen­krie­ge ent­stand beträcht­li­cher Scha­den durch Militärein­quartierungen.
  • 1802 über­gab Johann Maxi­mi­li­an den gesam­ten Mil­ser-Besitz an sei­nen Sohn Ignaz Johann, Gat­tin Clau­dia von Stern­bach. Nach sei­ner Pen­sio­nie­rung als Berg­werks­ver­wal­ter in Fügen führ­te er ver­schie­de­ne Reno­vie­run­gen und Ver­bes­se­run­gen am Schloß und an den Wirt­schafts­ge­bäu­den durch.
  • 1827 zog sei­ne Wit­we von Mils fort und über­gab den Besitz in Mils an Rudolf von Schnee­burg, Sohn des Alo­is Franz von der Mera­ner-Linie, Gat­tin Caro­li­na Grä­fin Wol­ken­stein.
  • 1860 kam dann der Besitz an des­sen Toch­ter und Gat­te Hein­rich Frei­herr von Gio­va­nel­li und nach Ihrem Tode ist die Dynas­tie der Frei­herrn von Schnee­burg erlo­schen.
  • 1871 erfolg­ten wie­der Restau­rie­run­gen durch den Frei­herrn von Gio­va­nel­li, der dann fast alle Räu­me ver­mie­te­te, die Grün­de waren schon lan­ge ver­pach­tet.
  • 1901 kam Hein­rich Rit­ter von Benig­ni zu Mül­den­burg, des­sen Gat­tin eine Grä­fin Gio­va­nel­li war, in den Besitz des Schlos­ses.
  • 1928 folg­te sei­ne Nich­te Maria von Benig­ni in der Erb­fol­ge mit fest­ge­leg­ten Bedin­gun­gen über die wei­te­re Erb­fol­ge, aber die fest­ge­setz­ten Erben star­ben vor der Erb­las­se­rin. Nach dem 2. Welt­krieg wur­de im St. Josefs-Insti­tut das so genann­te Gra­fen­zim­mer ein­ge­rich­tet. Sie ver­kauf­te das heu­ti­ge Schloss­feld, mit dem Erlös wur­de das Schloss letzt­mals reno­viert, das betrifft auch die Außen­be­ma­lung. Dann schließt sich der freund­schaft­lich-ver­wandt­schaft­li­che Kreis zur Fami­lie Kripp. Heu­te ist Dr. Georg Kripp Besit­zer der Mil­ser Güter. Er ver­kauf­te den süd­li­chen Teil des Schloss­an­gers, wor­auf eine Sied­lung ent­stand.

Nachtrag

  • 1554 Wolf­gang Arn­ho­fer zu Mils und sei­ne Gat­tin Agnes ver­kauf­ten dem Hanns Schnee­ber­ger zu Salt­aus ihr Haus samt Hof­statt und einem dazu­gehörigen Holz­luss, GH=Pfarre Mils.
  • 1562 Hanns Schö­berl zu Mils und sei­ne Gat­tin Ursu­la Aich­per­ger ver­kauf­ten dem Ruprecht Schnee­ber­ger ihre Vogel­hüt­te zu Mils, GH=Pfarre Mils.
  • 1563 kauf­te Ruprecht Schnee­ber­ger um 100 11 die Gsprai­dach aus dem Widen­Gut des Oswald Kern.
  • 1619 Lud­wig von Schnee­burg erkauf­te sich das Recht, dass er und sei­ne Kin­der das Amt des Kirch­props­tes und des Bür­ger­meis­ters nicht mehr über­neh­men müs­sen.
  • 1694 stif­te­te Maria Regi­na von Schnee­berg zum Lich­t­en­thurm geb. Frei­in von und zu Schnee­burg eine ewi­ge gesun­ge­ne Mes­se in der Schloss­ka­pel­le.

H.Nr. 59 „Das alte Armenhaus“, Schneeburgstr. 2

Es han­delt sich um eine Behau­sung mit Bäcker­ge­rech­tig­keit mit Zuge­hör­de, 2839 Kl. Grund und 1716 KI. Holz, wei­ters ein hal­bes Kam­mer­land mit 2866 Kl. Grund und 652 Kl. Holz, GH=Weinhart, dann ein vier­te! Kam­mer­land mit 2752 Kl. Grund und 774 KL. Holz, GH=Pfarre Mils.

Auf die­sem Grund stand jenes klei­ne Haus, das Paul Kripp zu Prun­berg von Erhard Hal­ler kauf­te und an Hans Schnee­ber­ger zu Salt­haus wei­ter­ver­kauf­te und somit zum Grund­stein des Schlos­ses wur­de.

Besit­zer: 1749 Franz Rie­der — 1757 kam das Haus an Zah­lungs statt aus Kon­kurs wie­der an die Schnee­burg, Franz Wolf­gang von Schnee­burg, und blieb bis zur Grund­ent­las­tung in deren Eigen­tum. — 1766 Mathi­as Gat­te­rer, Bäcker­meis­ter K. — 1773 Jakob Har­ter — 1777 Jakob Hur­mann K. — 1791 Franz Laich­ar­tin­ger K. — 1813 Johann Lah­ar­tin­ger, Sohn Ü. — 1832 Jakob Jud K.

  • 1851 Armen­fonds Mils (in die­sem Haus wohn­te eine für heu­ti­ge Begrif­fe unglaub­wür­di­ge Anzahl von Per­so­nen). Obwohl noch Stall und Sta­del auf­schei­nen, war kein Grund mehr dabei, nur ein Holz­teil und die zuge­teil­ten 2233 KI. Holz.
  • 1943 brann­te Haus und Wirt­schafts­ge­bäu­de mit Werk­stät­te ab.
  • 1949 Hans Mager­le, Tier­arzt, kauf­te die Brand­rui­ne und bau­te dar­auf ein Ein­fa­mi­li­en­haus, das in der Zwi­schen­zeit wie­der umge­baut wur­de.

H.Nr. 60 „Beim Stiftmoar“, Bundesstr. 4

Der Name Gut unterm Rem­mel bleibt Jahr­hun­der­te bestehen, sei­ne Besit­zer waren fast durch­wegs rei­che Wir­te (Ani­ser, Hall, Schrof, Schwaz).

Das hal­be Gut ist dem Klos­ter Stams grund­recht­bar, der ande­re Teil ist frei, was wie­der­holt zu Irrun­gen führ­te. Ursprüng­lich war das Gut vier Kam­mer­land groß. Eine genaue Beschrei­bung lie­fert das Inven­tar des Cris­tan Aus­las­sers von 1552, 1556 wur­de ver­pach­tet der u.a. 10 Rin­der neben den Rös­sern hal­ten muss­te und die hof­ei­ge­ne Was­ser­runst aus dem „Aicher Pach“ (heu­te Wei­ßen­bach) zu ver­sor­gen hat­te. 1655 Zacha­ri­as Schrof – Chris­tof Schrof, Sohn, dann sei­ne Kin­der – 1707 Franz (oder Hans Diet­rich) Ani­ser und Gat­tin Eli­sa­beth Schrof — 1739 Ignaz Jakob Ani­ser, der Kon­kurs mach­te — 1741

über­nahm das könig­li­che Damen­stift in Hall den Hof an Zah­lungs statt — 1789 Niko­laus Brun­ner K. — Bal­tha­sar Brun­ner — 1823 sei­ne bei­den Kin­der gemein­sam E. — 1830 Johann Brun­ner, Sohn E.

  • 1853 Johann Tief­entha­ler und Gat­tin Maria Klo­cker K.
  • 1887 die 8 Erben des Johann Tief­entha­ler gemein­sam E.
  • 1888 Anton Stern von Ald­rans K.
  • 1902 Maria Stipp­ler, Wit­we Stern E. glei­ches Jahr Karl Stern d.Ä. E.
  • 1955 Karl Stern d.J. Ü.
H.Nr. 60 "Beim Stiftmoar", Bundesstr. 4
H.Nr. 60 „Beim Stift­moar“, Bun­des­str. 4

H.Nr. 61 „Beim Resch“, Bundesstr. 7

Es han­delt sich um eine Behau­sung und Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten; ein vier­tel Kam­mer­land, das (Gut oberm Rembl) mit 3828 Kl. Grund und einer Wal­dung auf der Kohl­statt. Die­ses Gut dürf­te vor 1300 noch mit dem Gut unterm Reml ver­eint gewe­sen sein (Tren­nung durch Straßenbau’?)Besitzer:Peter Rösch — 1687 Mar­tin Rösch, Sohn E. — 1710 Josef Chris­tof von Paders­kirch ? — 1727 Appo­li­nia Rösch, Toch­ter des Mar­tin, und Gat­te Urban Pon­til­ler — 1751 Urban Pon­til­ler, Wit­wer E. — glei­ches Jahr Johann Pich­ler K. — 1794 Regi­na Riedl, Wit­we E. — 1797 Mar­tin Pich­ler, Sohn E. — 1849 Georg Pich­ler, Sohn E. — 1853 Johann Brun­ner K. — 1872 Alo­is Hop­pich­ler K. — 1892 Johann Hop­pich­ler, Sohn Ü. — 1900 Andrä Tschugg und sei­ne Gat­tin Fan­ny Mair gemein­sam K.

  • 1905 Boni­faz Ober­ho­fer K.
  • 1937 Josef Ober­ho­fer Ü.
  • Heu­te ein gas­tro­no­mi­scher Groß­be­trieb nach meh­re­ren Umbau­ten.
H.Nr. 61 "Beim Resch", Bundesstr. 7
H.Nr. 61 „Beim Resch“, Bun­des­str. 7

H.Nr. 62, 63 „Beim Faistenberger“, Dorfstr. 21, 23

Gut auf der Renn, Mar­k­l­hof, heu­te Leg­ner; Es han­delt sich um zwei Behau­sun­gen, zwei Baum­gär­ten, zusam­men 2230 Kl. Früh­gar­ten und eine Fink­enten­ne (Vogel­fang­platz) 30186 Kl. Grund und sechs Holz­tei­le zusam­men 3917 Kl., wei­ters 8731 Kl. Grund und fünf Holz­tei­le zusam­men 2573 KI. Holz sind frei, dann 6177 KI. Grund GH=Kloster St.Georgenberg, und 3438 Kl. Grund frei. So kommt das Gut alles zusam­men auf 48532 Kl. Grund plus die Holz­tei­le und Baum­gar­ten. Das Gut war groß­teils mit Mau­ern und Zäu­nen umfan­gen, die nach dem zwei­ten Welt­krieg abge­bro­chen wur­den. Hüh­ner­farm, Schwei­ne­zucht und Mast sowie ande­res mehr wur­de betrie­ben. Das Wohn­haus ist 1889 abge­brannt und wur­de neu erbaut (Markl).

Besit­zer: Josef Chris­tof von Paders­kirch, dann sein gleich­na­mi­ger Sohn — Felix von Paders­kirch — Josef Anton Hue­ber — 1748 Chris­toph Bal­tha­sar Fais­ten­ber­ger und Gat­tin Hele­na Zim­mer­mann K. aus Kon­kurs — 1783 Chris­toph Fais­ten­ber­ger, Sohn 0. — 1827 Chris­toph Fais­ten­ber­ger, Sohn Ü. — 1846 Josef Sai­ler K. — Niko­laus Sai­ler, Sohn E. — 1888 Josef Sai­ler, Bru­der K. — 1889 Micha­el Stras­ser — das Wohn­haus ist am 18.4.1898 abge­brannt — 1914 Franz Markl K.

  • 1947 Maria Bocks­tal­ler, Wit­we Leg­ner geb. Markl Ü.
  • 1954 Franz Leg­ner Ü.
H.Nr. 62, 63 "Beim Faistenberger", Dorfstr. 21, 23
H.Nr. 62, 63 „Beim Fais­ten­ber­ger“, Dorf­str. 21, 23
Alter Bauernhof nach einer Zeichnung. H.Nr. 62, 63 "Beim Faistenberger", Dorfstr. 21, 23
Alter Bau­ern­hof nach einer Zeich­nung. H.Nr. 62, 63 „Beim Fais­ten­ber­ger“, Dorf­str. 21, 23

H.Nr. 64 „Das Schuster-Gütl“, Dorfstr./Lorerstr.

Es han­delt sich um ein Söll­haus mit Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten, dazu 1766 Kl. Grund, wei­ters ein Vier­tel Kam­mer­land mit 1742 KI. Grund, 508 KI. Holz, GH=Weinhart, dann ein hal­bes Kam­mer­land 3652 Gr. Und 2 Holz­tei­len 1512 Kl. GH = Pfar­re Mils. Die Behau­sung war hori­zon­tal geteilt.Besitzer: 1685 Paul Schmid­lech­ner und Georg Schmid­lech­ner, Sohn, bei­de Schuh­machermeister, je die Hälf­te — 1702 sind bei­de Tei­le wie­der ver­eint — Jakob Schmid­lech­ner, Sohn, glei­cher Beruf E. — 1782 Tho­mas Schmid­lech­ner. Schuh­ma­cher­meis­ter Ü. — 1809 Maria Prant­stät­ter, Wit­we Schmid­lech­ner und ihre Kin­der gemein­sam E. — 1816 Mar­tin Schmid­lech­ner, Sohn E. — 1824 Andrä Schmid­lech­ner, Bru­der E. — 1829 Andrä Empa­cher K. — 1858 Josef Empa­cher, Sohn E. — 1887 Johann Sin­ger und sei­ne Gat­tin Maria Hil­ber gemein­sam K.

  • 1902 Maria Hil­ber, Wit­we Sin­ger E.
  • 1903 Josef Kampfl K. — im glei­chen Jahr Micha­el Strick­ner K.
  • 1937 Fried­rich Schranz-Strick­ner

Das Wohn­ge­bäu­de ist 1885/86? abge­brannt, wer es wie­der auf­bau­te ist noch unklar, 1887 war es noch Brand­stät­te mit Hof­statt usw., Stü­cke Grund kom­men zu Wit­zin­ger H.Nr. 64 (laut Grund­buch, nach 1902 hat die­ses Gut H.Nr. 67), gleich­zei­tig bekam das Taub­stum­men-Insti­tut H.Nr. 64, gleich­zei­tig hat die Gemein­de ein Stück von ca. 4000 Kl. aus dem Gut ange­kauft und dem zu grün­den­den Taub­stum­men- Insti­tut unent­gelt­lich über­las­sen mit der Bedin­gung, dass das Insti­tut auf dem Ray­on der Gemein­de Mils gebaut wird.

H.Nr. 65 „Beim Schimml“, Lorerstr. 19

GH=Hofbauschreiberamt. Es han­delt sich um eine Söll­be­hau­sung und Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten. wei­ters 403 Kl. Grund sind frei, dann 2 Stü­cke Grund zusam­men 1980 Kl. GH=Pflege Thaur, hat sehr Holz­man­gel, war teil­wei­se geteilt.

Besitzer:

Cas­si­an Hal­ler — Jakob Hal­ler d.Ä. — 1730 Ursu­la Zeisler, Wit­we E. — 1730 Anna Hun­deg­ger, Wit­we E. — 1734 Franz Pliem K. — 1743 Mathi­as Hal­ler, Sohn Ü. — 1746 Jakob Hal­ler, Sohn, Rück­for­de­rung — 1750 The­re­sia Hal­ler und Gat­te Johann Pom­ber­ger K. — 1751 ME. — 1780 Micha­el Pom­ber­ger, Sohn E. — 1788 Micha­el Hop­pich­ler und sei­ne Gat­tin Anna Jung gemein­sam, Kauf aus Kon­kurs — 1791 Micha­el Hop­pich­ler, Wit­wer AE. — 1793 Johann Hop­pich­ler, der ältes­te Sohn Ü. — 1807 Johann Hop­pich­ler, d.j. Sohn E. — 1846 Josef Hop­pich­ler, Sohn E. — 1847 Mathi­as Rasch­bich­ler und Gat­tin Rosi­na Raffl K. — 1849 Rosi­na Raffl und Gat­te Johann Hop­pich­ler K. — 1855 Johann Rasch­bich­ler, Wit­wer E. — 1899 Franz Rasch­bich­ler, Sohn E.

  • 1937 Anna Kling­ler geb. Rasch­bich­ler und ihr Gat­te Josef Kling­ler gemein­sam E.
H.Nr. 65 "Beim Schimml", Lorerstr. 19
H.Nr. 65 „Beim Schimml“, Lorer­str. 19

H.Nr. 66 „Beim Suitner“, Lorerstr. 17

Beim Motz, Söll­haus groß­teils noch unver­än­dert; GH=Pflege Thaur, Behau­sung und Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten; wei­ters 451 Kl. Grund GH=Waldauf Stif­tung, dann 556 Kl. Grund und 2675 Kl. Grund und 744 Kl. Holz GH=ohne Anga­be, end­lich 1337 Kl. Grund GH=Pflege Thaur. Die Behau­sung ist geteilt.

Besitzer:

Kas­par Ölha­fen und Ger­traut Ölha­fen, Toch­ter — 1688 Matheus Mayr E. — 1704 auf Abster­ben des Matheus Mayr bei­de Hälf­ten ver­eint, Ger­traut Ölha­fen, Wit­we Mayr E. — 1707 Andrä 1‑lofer K. — Hans Hue­ber, Schuh­ma­cher­meis­ter und Gat­tin Mag­da­le­na Ölha­fen und Matheus Huber, Sohn E. — 1754 Jus­ti­na Mayr, Wit­we Hue­ber E. — 1783 Mathi­as Motz, Wit­wer K. (2. Gat­tin Jus­ti­na Mayr) — 1805 Johann Motz, Sohn Ü. — 1806 Kla­ra Neu­ner, Wit­we Motz E. — 1835 Josef Suit­ner, Nef­fe Ü. — 1853 Maria Suit­ner, Toch­ter und Gat­te Micha­el Stras­ser E. — 1903 Andrä Stras­ser, Sohn Ü.

  • 1909 Alo­is Posch K.
  • 1923 Wit­we Posch geb. Posch E.
  • 1949 Mari­an­na Schrei­ner geb. Posch Ü.
  • Alo­is Posch war Tisch­ler­meis­ter von Absam, plan­te 1912 die Mil­ser Trink­was­ser­ver­sor­gung, grün­de­te die Mili­tär­mu­sik­ka­pel­le, fiel 1945.
H.Nr. 66 "Beim Suitner", Lorerstr. 17
H.Nr. 66 „Beim Suit­ner“, Lorer­str. 17

H.Nr. 67 „Beim Witzinger“, Lorerstr. 15

Beim Guru­ag­gen, GH=Pflege Thaur,

Söll­haus und Zuge­hör­de, klei­ner Früh- und Baum­gar­ten. Wei­ters 3218 Kl. Grund GH—Pflege Thaur, dann 2014 Kl. Man­dstatt und 770 Kl. Holz sind frei.

Besitzer:

Paul Kranau­er, Salz­ber­ger und Weber — 1719 Micha­el Kranau­er, d.Ä. Salz­ber­ger und Weber Ü. — 1763 Micha­el Kranau­er d.J., glei­cher Beruf E. — 1767 Mathi­as Wie­land, Weber aus dem Pus­ter­tal, kauft nur die Weber­ge­rech­tig­keit, das Haus geht an Micha­el Kranau­ers Erben . 1779 Georg Hal­ler K. — 1807 Franz Hal­ler, Sohn Ü. — 1829 Maria Len­ner, Wit­we Hal­ler E. (2. Gat­te Josef Weis) — 1847 Ignaz Weis, Stief­sohn Ü. — 1854 Johann Wer­ner und sei­ne Gat­tin Maria Tro­ger gemein­sam K. — 1855 Johann Pir­cher und sei­ne Gat­tin Rosi­na Wech­sel­ber­ger gemein­sam K. 1873 Rosi­na Wech­sel­ber­ger, Wit­we E. — 1876 Josef Pir­cher, Sohn E. — 1881 Johann Empa­cher K. — 1887 Johann Sin­ger und sei­ne Gat­tin Maria Hil­ber gemein­sam K. — 1902 Maria Hil­ber, Wit­we E.

  • 1903 Micha­el Strick­ner K.
  • 1937 Fried­rich Schranz-Strick­ner Ü.

H.Nr. 68 „Beim Axer“, Lorerstr. 13

GH—Pflege Thaur, BP. 36; das Söll­haus ist hori­zon­tal geteilt, A ist oben, B ist unten, Zuge­hör­de, der obe­re ist Lehen­neh­mer; ein ach­tel Kam­mer­land mit 1296 Kl. Grund, 340 Kl. Holz GH—Weinhart, dann 352 Kl. Grund ist lutei­gen, wei­ters ein Acker im Neu­feld 2275 Kl. GH=Pflege Thaur, end­lich 1270 Kl. Grund GH=Pflege Thaur.

A:Peter Moser — 1714 Johann Ölha­fen K. — dann sei­ne drei Schwes­tern — 1723 Susan­na Ölha­fen K. — 1740 Mar­tin Meix­ner K. — 1749 Johann Meix­ner, Sohn E. — 1751 Johann Ölha­fen und sei­ne Gat­tin Maria Löchl K. — ab jetzt ist die Behau­sung wie­der unge­teilt.

B:1695 Maria Jung, Wit­we E. — 1700 Johann Ölha­fen d.Ä. — 1789 Maria Löchl, Wit­we E. — 1791 Alo­is Ölha­fen, Sohn E. — 1800 Franz Weinold und sei­ne Gat­tin Eli­sa­beth Ölha­fen K. — 1822 Johann Weinold, Sohn E. — 1844 Ignaz Tschugg und sei­ne Gat­tin Maria Stein­lech­ner, Wit­we Weinold E. — 1873 Andrä Schnei­der K. — 1888 Alo­is Zach K. — 1890 Kin­der des Alo­is Zach E. — 1893 die Schwes­tern Katha­ri­na und Anna Zach E. — 1901 Katha­ri­na Zach und ihr Gat­te Josef Klin­gen­schmid gemein­sam K.

  • 1907 Karl Mair K.
  • 1933 Karl Mair, Sohn E.
  • 1973 Maria Wit­we Mair geb. Posch E.
H.Nr. 68 "Beim Axer", Lorerstr. 13
H.Nr. 68 „Beim Axer“, Lorer­str. 13

H.Nr. 69 „Beim Kralinger“, Kirchstr. 11

Söll­haus, mehr­mals umge­baut, 2001 abge­ris­sen, 2002 ent­steht ein Zwei­fa­mi­li­en­wohn­haus, MTH.Kat. 113 bis 124, FR.Kat. 185 bis 198, GH= Pfle­ge Thaur, BP. 34, Behau­sung mit Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten; ein Vier­tel Kam­mer­land 1040 Kl. Grund und 898 KI. Holz, wei­ters 180 Kl. Grund gibt der Pfar­re Mils Teil­zins, dann 570 Kl. Grund GH=Kolbisch zu Inns­bruck, noch ein Vier­tel Kam­mer­land mit 728 Kl. Grund und 652 Kl. Holz GH = St.Georgenberg, dann 986 Kl. Grund GH—Pflege Thaur, eben­so 780 Kl. Grund, wei­ters 1614 Kl. Grund GH=Stift Stams, dann ein frei­es Stück Grund mit 242 Kl. noch 242 KI. Grund GH—Stift Stams, end­lich 198 KI. Grund sind frei

Besitzer:

Bart­lmä Kirch­mair — 1708 Anton Kirch­mair d. Ä. E. — 1730 Ursu­la Stu­bler, Wit­we Kirch­mair E. — im glei­chen Jahr Anton Kirch­mair d. J.? oder sein Vor­mund Jacob Schmid­lech­ner E. — 1736 Mag­da­le­na Jung und ihr Gat­te Matheus Stau­da­cher K. — 1748 Johann Stau­da­cher, Zim­mer­knecht, und Gat­tin Eli­sa­beth Har­ter Ü. — 1753 Eli­sa­beth Har­ter, Wit­we und ihre Töch­ter gemein­sam E. — 1760 Mathi­as Hop­pich­ler und sei­ne Gat­tin Maria Holz­ham­mer gemein­sam K. — 1765 Mathi­as Hop­pich­ler AE. — 1778 Johann Hop­pich­ler, Sohn E. — Jene­wein Mayr K. — 1814 Maria Mau­rer K. — 1827 Georg Stras­ser d. Ä. K. — 1852 die fünf Kin­der des Georg Stras­ser gemein­sam E. — 1854 Georg Stras­ser der jüngs­te Sohn Ü. — glei­ches Jahr Ignaz Weis K. — 1860 Franz Stern K. — 1904 Johann Stern, Sohn Ü. — 1908 Gott­fried Knapp K. — Fran­zis­ka Gloss­ner geb. Sin­ger K. — 1912 Agnes, Wit­we Eller, geb. Kra­ler K.

  • 1913 Johann Stern
  • 1921 Not­bur­ga, Wit­we Stern geb. Prug­ger und ihre drei min­der­jäh­ri­gen Kin­der gemein­sam E.
  • 1938 Johann Stern AE. — Wal­ter Stern
H.Nr. 69 "Beim Kralinger", Kirchstr. 11
H.Nr. 69 „Beim Kral­in­ger“, Kirch­str. 11

H.Nr. 70 „Beim Hölzl“, Lorerstr. 11

Unte­rer Pus­ler, Söll­haus GH = Pfar­re Mils BP. 35. Es han­delt sich um eine Behau­sung und Zuge­hör­de, gro­ßer Baum- und Früh­gar­ten; 2 Holz­tei­le mit 660 Kl., wei­ters 1100 Kl. Grund GH=Hofbauschreiberamt, dann ein Acker im Neu­feld 1190 Kl. GH = Pfle­ge Thaur. Besit­zer: Peter Har­ter d. Ä. — 1719 Peter Har­ter d. J. E. — 1746 die vier Kin­der des Peter Har­ter gemein­sam E. — 1756 Jakob Har­ter E. — 1772 Micha­el Nage­le K. — 1793 Maria Nage­le, Toch­ter und Gat­te Paul Hölzl E. — 1811 Paul Hölzl, Wit­wer E. — 1827 Eli­sa­beth Plank, Wit­we E. — 1843 Peter Ehrer K. — 1859 Peter Ehrer, Sohn E. — 1913 Johann Ehrer, Sohn E. — 1963 Karl Mait E. — 1973 Maria, Wit­we Mair geb. Posch.

Der Mil­ser Anteil am Stamm­baum des Spöck, Mils H.Nr. 70

Josef Speckbacher Stammbaum Mils

H.Nr. 71 „Beim Antholzer“, Lorerstr. 16

GH=Sterzinger zu Sieg­mund­s­ried.
Ein Kreuz bezeich­net den alten Pest­fried­hof, über Ein­gang des Hau­ses Madon­na. Es han­delt sich um eine Behau­sung und Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten, 315 Kl. Grund GH=Lenardi, dann 640 Kl. Grund GH=Weinhart.

Besitzer:

Mar­tin Pieg­ger — 1720 Agnes Lech­ner K. — 1746 Mar­tin Kranau­er K. — 1750 Johann Paul Faber, Kunst­ma­ler K. — 1770 Eli­sa­beth, Wit­we Faber geb. Vogl E.1756 Matheus Hal­ler, Schuh­ma­cher­meis­ter K. — 1773 Maria Hop­pich­ler, Wit­we Hal­ler E. — die sie­ben Kin­der des Matheus Hal­ler gemein­sam E. — 1776 Johann Suit­ner, Metz­ger K. — 1798 Johan­na Plaim, Wit­we Suit­ner E. — 1807 Maria Suit­ner E. — glei­ches Jahr Eli­sa­beth Suit­ner, Schwes­ter und ihr Gat­te Franz Jud gemein­sam K. — 1840 Franz Jud, Wit­wer AE. — 1845 Johann Lah­ar­tin­ger und sei­ne Gat­tin Rosi­na Mair gemein­sam K. — 1848 Rosi­na Mair und ihre Kin­der gemein­sam E. (ihr Sohn kauft ein Haus in Hall) — 1865 Josef Egg und sein Schwa­ger Johann Kap­fe­rer K. — 1866 Maria Kap­fe­rer, Toch­ter K.

  • 1868 Johann Lah­ar­tin­ger, Tisch­ler und Bau­er zurück von Hall K.
  • 1875 die drei Kin­der des Johann Lah­ar­tin­ger gemein­sam
  • 1897 Johann Lah­ar­tin­ger, Tei­lung
  • 1936 Johann Lah­ar­tin­ger, Sohn Ü.
  • 1967 Josef Lah­ar­tin­ger, Sohn Ü.

H.Nr. 72 „Beim Pinter“, Lorerstr. 14

Beim Zil­ler, Söll­be­hau­sung mit Zuge­hör­de, Früh- und Baum­gar­ten, GH=Pfarre Mils, 1365 Kl. Grund, 6 Holz­tei­le zusam­men 1173 Kl. wei­ters 1836 Kl. Grund GH = Pfle­ge Thaur, dann 2 freie Stü­cke Grund zusam­men 770 Kl.

Besitzer:

Paul Jung — 1676 Mathi­as Jung, Bru­der E. — 1700 Maria Hoch­schwar­zer, Wit­we Jung E. — 1701 die Kin­der des Mathi­as Jung E. — 1702 Josef Loch­ner K. — im glei­chen Jahr Losung zu Guns­ten des Mathi­as Jung — im glei­chen Jahr Losung zu Guns­ten des Andrä Jung, Bru­der des Mathi­as — 1727 Bla­si Jung, Sohn des Andrä — 1753 Ger­traut Gschwen­ter, Wit­we Jung E. — im glei­chen Jahr Ent­schla­gung des Kas­par Jung, Bru­der des Andrä — 1763 Mar­tin Jung, Sohn des Andrä E. — 1823 Franz Hop­pich­ler, Vet­ter Ü. — 1848 Franz Hop­pich­ler, Sohn E. — 1850 Anton Kirch­ner K. — 1851 Jakob Jud, Schwie­ger­va­ter des Josef Kirch­ner 0. — 1858 Maria Jud, Toch­ter E. — 1862 Anton Hue­ber K. — 1864 Sebas­ti­an Hamer K. — 1866 Micha­el Hop­pich­ler K. — 1894 Armen­fonds Höt­ting K. — glei­ches Jahr Bern­hard Wal­ter K. — 1898 Johann Jun­ker K.

  • 1905 Bart­lmä Moser K.
  • 1921 Andrä und Bartl Moser Söh­ne Ü.
  • 1924 Andrä Moser AE.
  • 1958 Bart­lmä Moser Ü.

Das Bau­ern­haus wur­de in ein Mehr­fa­mi­li­en­haus umge­baut. An der Süd­wand des Hau­ses ist ein Fres­ko

H.Nr. 72 "Beim Pinter", Lorerstr. 14
H.Nr. 72 „Beim Pin­ter“, Lorer­str. 14

H.Nr. 73 „Beim Nahterer“, Kirchstr. 16

Er ist der jüngs­te Bau­ern­hof in Mils, der Name kommt von Schnei­der (nähen). Der Hof ist 1799 durch Tei­lung ent­stan­den. Alo­is Ölha­fen teil­te sein Gut H.Nr. 68 und erstell­te einen Neu­bau, er nahm einen Teil sei­ner Stü­cke mit. 1800 kam noch ein Acker und ein Holz­teil dazu.

Besitzer:

1830 die Kin­der des Alo­is Ölha­fen gemein­sam E. — 1853 Johann Ölha­fen, Sohn und Gat­tin Maria Schindl Ü. — 1871 Kas­si­an Schindl K. — 1892 Kas­si­an Schindl, Sohn mit Mut­ter The­res, Wit­we Schindl geb. Abfal­te­rer

1951 Anna Wald­ner geb. Schindl E.

Heu­te ist der Hof prak­tisch auf­ge­löst, die Güter wer­den von Maria und Hans Schranz-Strick­ner, Toch­ter und Schwie­ger­sohn vom Aus­sied­ler­hof bewirt­schaf­tet.

H.Nr. 73 "Beim Nahterer", Kirchstr. 16
H.Nr. 73 „Beim Nah­te­rer“, Kirch­str. 16

Die Bauernhöfe in Mils

Die Bau­ern­hö­fe in Mils“
Quel­le: Gemein­de Mils, Bau­amt und Dorf­buch Mils, Her­bert Zim­mer­mann. Erstellt 2008 von Chro­nist Kling­ler Friedl. Bei­trag: Josef Wald­ner, klei­ne Kor­rek­tu­ren: Mar­co Weg­lei­ter, 2020.

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