Walter Unterberger

Walter Unterberger
Wal­ter Unter­ber­ger

Wal­ter Unter­ber­ger war ein ech­tes Mil­ser Ori­gi­nal. Für den künst­le­risch begab­ten Wal­ter – her­vor­ra­gen­der Zeich­ner, aus­ge­zeich­ne­ter Schau­spie­ler (nicht nur auf der Büh­ne), Sän­ger mit fei­nem Gehör –  war es zu sei­ner Zeit nicht mög­lich, eine Fach­schu­le zu besu­chen, so erlern­te er das Tisch­ler­hand­werk und arbei­te­te bei der Fir­ma Hil­ber. Nach der Arbeit führ­te sein Weg zumeist in eines der Mil­ser Gast­häu­ser, wo er ein sehr gern gese­he­ner Gast war, denn in sei­ner Umge­bung war es nie lang­wei­lig,  sein Humor war ein­zig­ar­tig. Neben wit­zi­gen Bemer­kun­gen ver­stand er es wie kein Zwei­ter, Mit­bür­ger genau zu ana­ly­sie­ren und einen Scha­ber­nack so zu plat­zie­ren, dass sich die Betrof­fe­nen (zumin­dest zunächst) nicht als Opfer eines  Schel­men­streichs fühl­ten. Vie­le sahen sich ver­an­lasst, ihr Inners­tes nach außen zu keh­ren und sahen sich dabei einem Ani­ma­teur gegen­über, des­sen erns­te Mie­ne in kei­ner Wei­se eine Schel­me­rei erah­nen ließ.

Lei­der ver­starbt Wal­ter viel zu früh (2006), mit 63 Jah­ren. Das Loch, das er hin­ter­ließ, konn­te von nie­man­dem geschlos­sen wer­den.

Muigg Luis, Mair Helmut, Meister Adi, "Pröller" Hans, Unterberger Walter (1986)
Muigg Luis, Mair Hel­mut, Meis­ter Adi, „Pröl­ler“ Hans, Unter­ber­ger Wal­ter (1986)
Beim Lorer: Walter, Erna Steger, Siegfried und Norbert Knoflach
Beim Lorer: Wal­ter, Erna Ste­ger, Sieg­fried und Nor­bert Kno­flach

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