Porträt Hans Arnold (Karl Wendlinger)

Porträt von Karl Wendlinger zu Arnolds 60. Geburtstag

Hans Arnold wur­de am 19. Sep­tem­ber 1931 als Sohn des Ver­wal­ter­ehe­paa­res Alo­is und Anna Arnold gebo­ren.

Nach dem Besuch der Volks­schu­le in Mils und der Haupt­schu­le in Hall besuch­te er eine Tisch­ler­leh­re.

Anschlie­ßend besuch­te er die Bun­des­ge­wer­be­schu­le in Wien Möd­ling sowie eine Fach­schu­le für Innen­ar­chi­tek­tur. Die Berufs­aus­bil­dung setz­te Hans Arnold mit der Mau­rer­leh­re fort, die er mit der Able­gung der Mau­rer­meis­ter­prü­fung in Wien abge­schlos­sen hat.

Bereits sehr früh hat sich Hans Arnold neben sei­ner Berufs­aus­bil­dung wei­te­re Inter­es­sens­ge­bie­te erschlos­sen. Da sind zunächst ein­mal sei­ne sport­li­chen Erfol­ge, sowohl als akti­ver Sport­ler als auch als Sport­funk­tio­när.

Sei­ne Kar­rie­re als Fuß­ball­tor­mann begann beim SV Hall in den Jah­ren 1946 – 1953, wo er bereits als 17jähriger in der Kampf­mann­schaft spiel­te. In die­ser Zeit spiel­te er zehn­mal in der Tiro­ler Aus­wahl – ohne Nie­der­la­ge. Es folg­te die Beru­fung in den Olym­pia­ka­der. In wei­te­rer Fol­ge wur­de er von Wacker Wien ver­pflich­tet. Unter Trai­ner Edi Früh­wirth wur­de der Ver­ein damals Meis­ter. Mit Wacker Wien nahm er an Tour­ne­en nach Süd- und Nord­ame­ri­ka teil.

Als Nächs­tes zog es in in die Stei­er­mark zum GAK. Beru­fun­gen in die dama­li­ge Staats­li­ga­aus­wahl und in die B‑Nationalmannschaft folg­ten. Mit die­sen Aus­wah­len mach­te er Tour­ne­en nach Peru, Hai­ti und Kuba.

Nach Been­di­gung sei­ner akti­ven Fuß­bal­ler­lauf­bahn über­nahm er im Jah­re 1958 Wacker Inns­bruck und im Jah­re 1960 den SV Hall als Trai­ner.

Als Sport­funk­tio­när ist Hans Arnold seit der Grün­dung des SC Mils im Jah­re 1971 des­sen Obmann und in den Jah­ren 79/80 auch Sek­ti­ons­lei­ter Fuß­ball. Beim Glun­ge­zer-Renn­ser­vice beklei­de­te er lan­ge Jah­re die Obmann­stel­le.

Aber auch in ande­ren Orga­nis­tio­nen war Hans Arnold tätig. So ist er Grün­dungs­mit­glied des Oswald-Mil­ser-Cho­res und der Volks­büh­ne Mils. Akti­ves Mit­glied der Bun­des­mu­sik­ka­pel­le Mils seit 30 Jah­ren. In den Jah­ren von 1971 bis 1980 war er Obmann des Frem­den­ver­kehrs­ver­ban­des Mils. Fünf Jah­re Obmann des Lan­des­ver­ban­des der Pri­vat­zim­mer­ver­mie­ter sowie Obmann des Lan­des­ver­ban­des der Tiro­ler Volks­büh­nen seit 1982 run­den sei­ne Funk­tio­närs­tä­tig­keit ab.

Die poli­ti­sche Lauf­bahn von Hans Arnold begann im Jah­re 1968 mit sei­nem Ein­zug in den Gemein­de­rat. Bereits 1971 wur­de er Vize­bür­ger­meis­ter und im Jah­re 1974 wur­de Hans Arnold zum Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Mils gewählt. Die 18jährige Amts­zeit von Bm. Arnold war von einem beacht­li­chen Bau­boom gekenn­zeich­net. So wur­den in die­ser Zeit die Turn­hal­le, der Kin­der­gar­ten Hei­de, der Sport­platz und als letz­tes Bauvorhaben,die Feu­er­wehr­hal­le errich­tet. Zahl­rei­che Kanal- und Was­ser­lei­tungs­bau­ten run­den das Bild ab.

Wo Licht ist, ist auch Schat­ten. Es liegt in der Natur der Sache, daß sei­ne Akti­vi­tä­ten nicht immer unum­strit­ten waren. Man­che Klip­pe im Gemein­de­rat hat er durch sein bei­na­he genia­les schau­spie­le­ri­sches Kön­nen im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes gemeis­tert.

Quel­le: Mil­ser Klatsch­mohn, 1991

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