Flüchtlinge in Mils (2015)

Flüchtlinge in Mils (2015)
Flücht­lin­ge in Mils (2015)

Der­zeit (25.9.) sind 71 Flücht­lin­ge unter­ge­bracht, davon ca. zwei Drit­tel männ­lich  und ein Drit­tel weib­lich, ca.18 sind  Kin­der (bis 14J.). 45 % stam­men aus Syri­en, 32 % aus dem Irak, 17 % aus Afgha­ni­stan und die rest­li­chen 6 % aus Afri­ka, Rus­si­sche Föde­ra­ti­on und Tunesien.

Auf Initia­ti­ve der Gemein­de hat sich eine Grup­pe von ehren­amt­lich täti­gen Mil­se­rin­nen und Mil­ser zusam­men­ge­tan und das „Komi­tee St. Josef“ ins Leben geru­fen. Es umfasst ca. 15 Per­so­nen und dar­in sind ver­tre­ten: die Volks­schu­le, die Gemein­de, die Pfar­re, die Ärz­te­schaft und meh­re­re Ver­ei­ne. Man hat sich dar­auf geei­nigt, die anste­hen­den Pro­ble­me und Akti­vi­tä­ten zu struk­tu­rie­ren und so wur­den fol­gen­de Berei­che gebil­det: Gesund­heit, Bil­dung, Frei­zeit und Finanzierung.

Der Deutsch­un­ter­richt ist bereits erfolg­reich ange­lau­fen. Die Fir­ma IBIS Acam Bil­dungs GesmbH hat für die Schu­lung der Erwach­se­nen aus­ge­bil­de­te Deutsch­leh­rer kos­ten­los für 16 Wochen­stun­den zur Ver­fü­gung gestellt. Die Frau­en wer­den von zwei Päd­ago­gin­nen aus Mils bzw. Hall unter­rich­tet. Die Gemein­de stellt die Unter­richts­räu­me in der alten Volks­schu­le zur Ver­fü­gung. Kin­der im Volks­schul­al­ter wer­den zusätz­lich von pen­sio­nier­ten Mil­ser Lehr­per­so­nen in Deutsch unterrichtet.

Der Kon­takt zum zustän­di­gen Flücht­lings­be­treu­er Johan­nes Fon­ta­na ist sehr gut, mit den Ver­ant­wort­li­chen in den ein­zel­nen Berei­chen hat er die geeig­ne­ten Ansprech­part­ner. Pri­va­te Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se  auf sehr gering­fü­gi­ger Basis müs­sen über den Inns­bru­cker Ver­ein „Vin­zi“ abge­wi­ckelt wer­den, neben den Gemein­den kann nur die­ser Ver­ein recht­lich zuläs­si­ge Ver­trä­ge abzuschließen.

Lt. den Tiro­ler Sozia­len Diens­ten sind Sach­spen­den der­zeit nicht gefragt und sol­len auch nicht zum Haus St. Josef gebracht wer­den. Der­zeit ist der Deutsch­un­ter­richt im Vor­der­grund und das Komi­tee orga­ni­siert  Arzt­be­su­che, klei­ne­ren Aus­flü­ge und sons­ti­ge Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten sowie die Beschaf­fung ein­zel­ner drin­gend gebrauch­ter Gegenstände.

Auf Face­book gibt es bereits eine Platt­form zum The­ma Flücht­lin­ge in Mils. Es wur­de auch ein Kon­to für Geld­spen­den ein­ge­rich­tet, für die ord­nungs­ge­mä­ße Buch­hal­tung garan­tiert die Obfrau des Aus­schus­ses für Sozia­les und Bil­dung, Hele­ne Kruckenhauser.

Kon­to: Komi­tee St. Josef; IBAN: AT66 3636 2000 3035 5739

Das Komi­tee St. Josef steht unter der Tel.Nr. 0681–202 114 18 (Koor­di­na­to­rin Mar­ti­na Harb) für Aus­künf­te zur Ver­fü­gung, oder per Mail unter fluechtlingemils@gmail.com.

Flüchtlinge in Mils (2015)
Mit­glie­der des Komi­tees mit Flücht­lin­gen (li. Bil­dungs­ko­or­di­na­tor Hugo Klingler

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