s’Ladele 2000

Unter der Über­schrift „Ver­ein sichert Nah­ver­sor­gung in Mils Nord“ wur­de fol­gen­der Arti­kel im Dorf­blatt ver­öf­fent­licht:

s`Ladele 2000

Am Sams­tag, den 11. Novem­ber 2000 hat, von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Mils Nord ins Leben geru­fen, die Nah­ver­sor­gungs­ak­ti­vi­tät „S’La­de­le“ sei­ne Tätig­keit auf­ge­nom­men. Ziel die­ser Ein­rich­tung ist es, nach der Schlie­ßung des Nah- & Frisch­mark­tes am 30. Sep­tem­ber 2000, dem nörd­li­chen Orts­teil eine Grund­ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln und Waren des täg­li­chen Bedar­fes zu sichern. Seit Jah­ren bemüh­te sich die Inter­es­sen­ge­mein­schaft Mils Nord, die so wich­ti­ge Infra­struk­tur­ein­rich­tung eines Lebens­mit­tel­ge­schäf­tes zu erhal­ten. Die schlech­ten Umsatz­si­tua­ti­on führ­te nach 17 Jah­ren zur Schlie­ßung des Geschäf­tes. Der Vor­stand der IG hat dar­auf­hin beschlos­sen, die Nah­ver­sor­gung des Orts­tei­les in Form eine Abhol­stel­le selbst zu über­neh­men und mit der Fir­ma Fein­kost Stock Gesprä­che bezüg­li­che einer Zusam­men­ar­beit zu füh­ren. Dabei ging es dem Ver­ein um zwei Din­ge. Zum Ers­ten soll­te sicher­ge­stellt wer­den, dass älte­ren Men­schen bzw. Haus­hal­ten, die über kein Fahr­zeug ver­fü­gen, die Mög­lich­keit erhal­ten bleibt, sich in der Nähe mit Lebens­mit­teln und Waren des täg­li­chen Bedar­fes ein­zu­de­cken.

Zum Zwei­ten ist mit der Geschäfts­schlie­ßung eine wesent­li­che Mög­lich­keit der Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der ver­lo­ren­ge­gan­gen, man kann ohne wei­te­res sagen, dass es ohne Lebens­mit­tel­ge­schäft in die­sem Orts­teil in die­sem Orts­teil „käl­ter“ gewor­den wäre.

In zwei Gesprächs­run­den mit Herrn und Frau Stock konn­te sehr schnell Eini­gung erzielt wer­den, die Lebens­mit­tel­ab­hol­stel­le Klamm­stra­ße einzurichten.In wei­te­rer Fol­ge wur­den die erfor­der­li­chen Beschlüs­se gefasst. Allen Betei­lig­ten war selbst­ver­ständ­lich bewusst, dass die­ses Vor­ha­ben sehr arbeits­auf­wen­dig ist.

s`Ladele 2000

Eine Ver­ein­ba­rung, abge­schlos­sen zwi­schen der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Mils Nord und der Fir­ma Stock sieht vor, die­se Ein­rich­tung vor­erst befris­tet bis 31. Jän­ner 2001 zu betrei­ben. Die­se Ein­rich­tung kann des­halb ohne jeg­li­chen Umsatz­druck betrie­ben wer­den, da die Fir­ma Stock per­so­nell so weit als mög­lich ent­las­tet wird. Alle gesetz­li­chen und hygie­ni­schen Vor­schrif­ten wur­den von der IG erfüllt. Die Ent­wick­lung in den ers­ten bei­den Wochen lässt den Schluss zu, dass auch nach dem 31. Jän­ner 2001 im „Lade­le“ ein­ge­kauft wer­den kann. An jedem Öff­nungs­tag kau­fen hier zwi­schen 25 und 35 Haus­hal­te ein. Von den Betrei­bern wird Ser­vice groß geschrie- ben. So ist es mög­lich, Frisch­wa­re vorzubestellen,ältere und gebrech­li­che Per­so­nen erhal­ten die Bestel­lung ins Haus gelie­fert. Im „Lade­le“ gel­ten die Laden­prei­se der Fir­ma Stock.

Das „Lade­le“ exis­tier­te bis 2008. Nach der Eröff­nung der Filia­le „Nah und Frisch“ der Fir­ma Wedl in San­degg wur­de das „Lade­le“ auf­ge­las­sen.

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