Radarüberwachung zeigt Wirkung

Die Radar­über­wa­chung in Mils zeigt Wir­kung. Auto­fah­rer fah­ren seit der Ein­füh­rung dis­zi­pli­nier­ter, dadurch wer­den die Stra­ßen sicherer.

MILS. Die Zahl der Radar­über­tre­tun­gen in Mils hat sich in den letz­ten Jah­ren auf einem ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen Niveau ein­ge­pen­delt. Gerin­ge­re Geschwin­dig­kei­ten tra­gen nicht nur zu mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen bei, son­dern redu­zie­ren auch Lärm- und Umwelt­be­las­tun­gen. Ein Rück­blick auf das Jahr 2018, in dem die Radar­über­wa­chung in Mils ein­ge­führt wur­de, zeigt deut­lich: Die Dis­zi­plin der Auto­fah­rer auf den über­wach­ten Stra­ßen hat sich seit­dem merk­lich ver­bes­sert. „Das Trau­ri­ge ist, dass es ohne Stra­fen nicht funk­tio­niert. Jeder beschwert sich über zu viel Ver­kehr, Lärm und Geschwin­dig­keit, doch wenn sich alle an die Regeln hal­ten wür­den, hät­ten wir deut­lich weni­ger Pro­ble­me“, sagt Bür­ger­meis­te­rin Danie­la Kampfl. Doch der Rück­gang der Über­tre­tun­gen sorgt bei der Bür­ger­meis­te­rin nicht für ech­te Zufrie­den­heit. Ihr wäre es lie­ber, die Men­schen wür­den sich von vorn­her­ein an die Regeln hal­ten, ganz ohne zusätz­li­chen Druck.

Über­tre­tun­gen deut­lich reduziert

Im Jahr 2018 wur­den auf den über­wach­ten Stra­ßen in Mils noch durch­schnitt­lich 18 Über­tre­tun­gen pro Tag regis­triert, was jähr­lich rund 221.000 Euro an Buß­gel­dern aus­mach­te. Bis 2024 hat sich die Zahl deut­lich redu­ziert: Es wur­den im Schnitt nur noch drei Über­tre­tun­gen pro Tag gezählt, was einem jähr­li­chen Buß­geld­vo­lu­men von rund 27.000 Euro ent­spricht. Die Ein­nah­men flie­ßen voll­stän­dig in die Erhal­tung der Infra­struk­tur. „Es ist scha­de, dass wir viel Geld für Kon­trol­len ver­wen­den müs­sen, das könn­te man bes­ser woan­ders inves­tie­ren“, so Kampfl. Ein auf­fäl­li­ger Aus­rei­ßer bleibt aktu­ell die Dorf­stra­ße nörd­lich der Fir­ma Wedl, wo durch­schnitt­lich etwa 8,5 Über­tre­tun­gen pro Tag gemes­sen wer­den. Auf den enge­ren Neben­stra­ßen wie der Lorer­stra­ße und der Mil­ser-Hei­de-Stra­ße liegt die Zahl der Über­tre­tun­gen dage­gen bei nur rund ein­mal pro Tag. Die Gemein­de Mils wech­selt den Stand­ort des Infra­rot-Mess­ge­räts in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den zwi­schen den sie­ben Radar­säu­len inner­halb des Orts­ge­biets (ohne die Mess­stel­le an der Lan­des­stra­ße L171).

Ein auf­fäl­li­ger Aus­rei­ßer bleibt aktu­ell die Dorf­stra­ße, wo durch­schnitt­lich etwa 8,5 Über­tre­tun­gen pro Tag gemes­sen werden.

 

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